Metallunverträglichkeit vorbeugen
Mit der Entwicklung des keramischen Kniesystems erfolgte die Integration einer zusätzlichen Materialvariante in das bestehende bewährte Kniesystem. Das klinisch etablierte Design ist für beide Werkstoffe (Keramik und Metall) annähernd identisch.
Das BPK-S Integration Ceramic Kniesystem bietet eine einzigartige Lösung zum Schutz vor möglichen metallbedingten Komplikationen bei metallsensitiven Patienten.
Der Report der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (2019), Studien und Fallberichte zeigen, dass Metallunverträglichkeit (CoCr-Material) eine Ursache für unerklärliche Beschwerden, metallbedingte Pathologien, Instabilität, Bewegungseinschränkungen, Implantatversagen und Revisionsoperationen sein kann.
Die Dosis und Dauer der Metallexposition interagiert mit Patientenfaktoren. Zahnmaterial-Unverträglichkeit, atopische Erkrankungen (z.B. Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis) und die individuelle genetische Prädisposition können für eine erhöhte Komplikationsneigung und schmerzende Endoprothese mit verantwortlich sein. (2,3,4,6,8,10,12,18,21)
Klinisch bewährt
Das Material BIOLOX delta ist sicher in Bezug auf die Freisetzung von Metallionen und zeichnet sich durch eine exzellente Biokompatibilität aus. (20, 24) Die Ergebnisse bestätigen, dass das BPK-S Integration Ceramic Kniesystem eine geeignete und sichere Option für metallsensitive Patienten ist. (1,9)
Die klinische Wirksamkeit und Sicherheit des BPK-S Integration Ceramic Kniesystems wurde in experimentellen Untersuchungen unter in-vitro-Bedingungen und in klinischen Studien mit exzellenten mittel- und langfristigen Ergebnissen nachgewiesen. (1,5,7,9,11,13,15,16,17,20,22)
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Material
Design & Funktion
Stabilität ohne Kompromiss durch komplementäre Eigenschaften im Gleitlager
- Überlegene Gelenkfunktion durch die Kombination zweier Designmerkmale: SINGLE-RADIUS & MOBILE-BEARING
für STABILITÄT & MOBILITÄT
→ Hohe Gelenkstabilität ohne Einschränkung der Beweglichkeit
→ Erhöhter Komfort und Patientenzufriedenheit
→ Verlängert die Lebensdauer des Implantats
Assoziierte Vorteile des SINGLE-RADIUS Designs (sphärische Kondylen)
- Konstante Stabilität während der aktiven Bewegung in der Sagittal- und Koronalebene
- Reduzierter anteriorer Knieschmerz durch verbesserte Aktivität der Quadrizeps- und Hamstringmuskulatur
- Reduzierte Prävalenz für „Mid-Flex-Instability“
- Verbesserte Flexion / Extension („Range of Motion“)
- Bessere Funktionswerte, wie Beweglichkeit, Stabilität und Schmerzlinderung, deuten auf höhere Patientenzufriedenheit hin
MOBILE-BEARING Design
- Trennung von Translation und Rotation
→ Umwandlung von multidirektionalen in unidirektionale Bewegungsmuster
- Verbesserung der Verschleißfestigkeit durch große Kontaktflächen
→ geringe Flächenpressung, reduzierter Abrieb
- Selbstausrichtung der tibio-femoralen Rotation – Zentrierung der femoralen Rotation zur Verbesserung der Patellaführung
- Entlastung im Gleitlager und der Schnittstelle zwischen Implantat und Knochen
Hohe antero-posteriore Stabilität mit Deep-Dish Inserts (ultrakongruentes Design)
- Keine Zwangsführung
- Keine Beschädigungen an den Führungsmechanismen (kein PS-Zapfen)
- Keine zusätzliche Knochenresektion für CAM/SPINE-Mechanismus
- Kein erhöhtes Risiko für „Patella-Clunk-Syndrom“
- Eine Femurkomponente für die Standard- und die antero-posteriore Stabilisierung
→ einfache Behandlung sekundärer antero-posteriorer Instabilitäten
- Geringere Häufigkeit für sekundären Patellaersatz
Anatomisches Design
Tibia-Implantate
- Verbesserte kortikale Abstützung zur Verhinderung von Implantatmigration und -lockerung
- Vermeidung von Weichteilimpingement
Femur-Implantate
- Vergrößerte anteriore Kontaktfläche zwischen Implantat und Knochen
- Reduziertes Risiko für antero-laterales “Notching”
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Systemübersicht / Größenkombination
Mehr erfahren Sie hier:
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Vorteile
- Hochgradig biokompatibel (20)
- Reduzierte Anhaftung von Bakterien/Biofilmbildung auf Keramikoberflächen (14,19)
- Exzellentes Abriebverhalten, signifikant reduzierter Polyethylenverschleiß (22)
- Stabile und sichere Rekonstruktion der Gelenkkinematik
- Implantation mit den Standardinstrumenten, die für das BPK-S Integration Metall-Kniesystem vorgesehen sind; mit Ausnahme von modifizierten Applikatoren für die keramische Femur- und Tibia-Komponente.
- Hervorragende Visualisierung durch deutlich weniger Artefakte in der Bildgebung (CT, MRT) im Vergleich zu Standard-Knieprothesen aus Metall (CoCr-Legierung) (5,11)
- Exzellente mittel- und langfristige Ergebnisse (1,9,16,17)
Downloads
Hier finden Sie Produktinformationen. Dazu gehören die Instrumentationsanleitung (Operationstechnik), Zusammenfassungen wissenschaftlicher Beiträge (Executive Summaries) und klinische Fallberichte.
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